Zahl der Minijobber geht weiter zurück

By | Oktober 12, 2019

Wie die Minijobzentrale bekannt gibt, arbeiteten 6,74 Millionen Beschäftigte zum 30. Juni im gewerblichen Bereich in einem Minijob. Das sind im Vergleich zum Vorjahr fast 23.000 Personen weniger.

Die Zahl der Minijobber in Deutschland sinkt weiter. Insgesamt registrierte die bundesweit zuständige Minijob-Zentrale in Essen zum Stichtag 30. Juni im gewerblichen Bereich noch gut 6,74 Millionen Beschäftigte mit einem Verdienst von bis zu 450 Euro. Das waren fast 23.000 Personen weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Gegenüber der ersten statistischen Erhebung im Dezember 2004, also vor 15 Jahren, ging die Zahl der Minijobber um 97.800 zurück, währen die Zahl der versicherungspflichtigen Beschäftigten um mehr als 7 Millionen Menschen anstieg.

Waren Minijobs früher vor allem als eine Aushilfstätigkeit für Frauen verbreitet, so gleicht sich das Geschlechterverhältnis zunehmend an. Zur Zeit sind noch 58,7 Prozent der Minijobber Frauen. Ihre Zahl sank aber verglichen mit dem Vorjahr um 1,1 Prozent oder 44.000. Deutlich stieg die Zahl der Ausländer, die einen Minijob ausüben. Waren es Ende Juni 2018 noch rund 921.000 Personen, so wuchs die Zahl innerhalb von zwölf Monaten auf fast 955.000.

Sowohl im gewerblichen Bereich als auch in Privathaushalten sind die Minijob-Arbeitgeber derweil am stärksten in Nordrhein-Westfalen vertreten. Dahinter folgen die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Schleswig Holstein, Sachsen, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Bremen.

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